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Erobella Cheating Index 2024 – In diesen Städten gehen Männer besonders häufig fremd

In welcher Stadt gehen Männer am häufigsten fremd? Wo sind sie besonders treu? In welcher Region ist die erotische Versuchung besonders groß? Im “Erobella Cheating Index 2024” haben wir 17 Großstädte auf ihr Fremdgehverhalten untersucht – mit erstaunlichen Ergebnissen.

Hintergrund

Der “Erobella Cheating-Index 2024″ gibt anhand einer Vielzahl von Indikatoren einen aufschlussreichen Einblick in das Fremdgeh- und Treueverhalten von Männern in deutschen Großstädten. Dazu gehören der Anteil der Männer, die in unserer Erobella-Umfrage angeben, schon einmal fremdgegangen zu sein, die aktuellen Scheidungsraten, die Anzahl der Bordelle, Stundenhotels und Scheidungsanwälte vor Ort sowie die Häufigkeit von Online-Suchen zum Thema Fremdgehen.

Hier gehen Männer besonders häufig fremd

1.Osnabrück

Die deutsche Hauptstadt des Fremdgehens ist Osnabrück! Die drittgrößte Stadt Niedersachsens erzielt, gemessen pro Einwohner, gleich in mehreren Kategorien Spitzenwerte. Dazu gehören die Anzahl an Bordellen (10/10), Stundenhotels (10/10) und Scheidungsraten (8.7/10) und den höchsten Promiskuitäts-Score (10/10). Sexuelle Treue, soviel wird in unserem Index deutlich, spielt für die Osnabrücker nur eine untergeordnete Rolle. 

2. Aachen

Platz 2 im Erobella Cheating Index 2024 geht an das nordrhein-westfälische Aachen. Hier gibt es vergleichsweise viele Scheidungsfälle (10/10) und Scheidungsanwälte (8.1/10) sowie eine eher lockere Einstellung zum Thema Treue (Promiskuitäts-Score: 6/10). Ob die rheinländische Lebensfreude und (sexuelle) Offenheit dafür verantwortlich ist? 

3. Nürnberg

Der dritte Platz geht in den Süden: Nürnberg erzielt neben einem recht hohen Promiskuitäts-Score (7.6/10)  auch eine besonders hohe Anzahl von Scheidungsanwälten (10/10). Dazu passt, dass in unserer Umfrage besonders viele Nürnberger Männer angaben, schon mal fremdgegangen zu sein (7.3/10). 

4. Stuttgart

Mit einem Promiskuitäts-Score von 8.0 und vergleichsweise vielen Scheidungsanwälten vor Ort (6/10) nimmt die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart den vierten Platz im Erobella Cheating Index ein. In unserer Umfrage geben 64% der Stuttgarter Männer an, schon mal fremdgegangen zu sein.

5. Erfurt

Fremdgehen ist ein gesamtdeutsches Phänomen, was unser fünfter Platz beweist: mit Erfurt landet eine ostdeutsche Stadt weit vorn in unserem Ranking. Mit einem überdurchschnittlichen Promiskuitäts-Score (6.0) und einer recht hohen Verfügbarkeit von Stundenhotels bietet die thüringische Landeshauptstadt ihren Männern ausreichend Möglichkeiten zu Seitensprüngen und Affären.

Im Ruhrgebiet sind die Männer am treuesten

Wer hätte das gedacht: Die treuesten Männer leben im Ruhrgebiet! Egal, ob in Duisburg, Dortmund, Essen oder Gelsenkirchen – alle Ruhrgebietsstädte haben eines gemeinsam: Sie liegen in unserem Cheating Index auf den letzten Plätzen. Zwar sind Seitensprünge auch hier schon mal “passiert”, doch im Vergleich zu den anderen Regionen scheint das Interesse am Fremdgehen eher gering. Auch in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf sind die Männer vergleichsweise treu. 

Die Bottom5 in der Übersicht:

  1. Duisburg
  2. Dortmund
  3. Gelsenkirchen
  4. Essen
  5. Düsseldorf

Das Gesamtranking in der Übersicht

StadtAnteil der Bevölkerung, der zugibt, zu betrügen (von 10)Promiskuitäts-Score (von 10)Pro-Kopf-Bordelle (von 10)Scheidungsfälle pro Kopf (2016, von 10)Stundenhotels pro Kopf (von 10)Scheidungsanwälte pro Kopf der Bevölkerung (von 10)Google-Suche zum Thema Betrug (von 10)Endnote (von 100)
Osnabrück2.010.010.08.710.05.41.468
Aachen4.06.02.710.01.28.11.147
Nürnberg7.37.63.21.42.310.00.446
Stuttgart6.88.04.20.04.76.00.543
Erfurt7.36.01.60.87.53.60.939
Bremen10.05.11.81.74.24.50.039
Münster2.76.96.30.36.52.31.137
Frankfurt am Main0.02.92.21.72.76.310.037
München6.62.44.20.17.04.60.436
Berlin6.66.74.60.50.01.84.335
Köln5.74.82.21.22.24.71.131
Mannheim4.51.03.20.74.75.40.529
Düsseldorf3.80.02.70.74.76.61.128
Essen1.87.24.61.31.91.61.128
Gelsenkirchen7.30.20.01.15.92.41.125
Dortmund2.94.03.41.61.92.91.125
Duisburg7.30.51.31.83.70.01.122

Fazit: Fremdgehen als Chance?

Wer bei Google das Wort “Seitensprung” eingibt, erhält fast 8 Millionen Einträge. Fremdgehen, so scheint es, hat Hochkonjunktur, und das bestätigt auch die Wissenschaft: Laut soziologischen Studien hatten rund ein Drittel aller Frauen und ein Viertel aller Männer schon einmal eine Affäre. Die Gründe dafür sind vielfältig, werfen aber auch Fragen auf: Kann Monogamie heute noch funktionieren? Ist Promiskuität immer schädlich für eine Beziehung? Kann ein Seitensprung nicht auch eine Chance sein? 

Kürzlich haben wir in einer Erobella-Umfrage herausgefunden, dass Männer in Beziehungen häufiger für Sex bezahlen als Single-Männer. Über die Gründe kann man natürlich nur spekulieren. Aber Erobella-Mitbegründer Ola Miedzynska vermutet: “Gut möglich, dass es ihnen nicht nur um den schnellen Kick geht, sondern auch darum, etwas zu finden, was ihnen zu Hause fehlt. Immerhin gibt jeder Fünfte in unserer Umfrage an, sexuelle Dinge ausprobieren zu wollen, die er zu Hause privat nicht praktizieren kann. Vielleicht füllen sie damit Lücken in ihrer Beziehung oder befriedigen Fetischbedürfnisse oder spezielle Wünsche, die ihre Partnerin nicht erfüllen kann, wollen sie aber nicht unter Druck setzen. Die Ergebnisse zeigen zumindest, dass Liebe und Intimität viel komplizierter sind, als wir denken.”

Methodologie

Um einen “Cheating Index 2024” zu berechnen, wurden einen Vielzahl von unterschiedlichen Einflussfaktoren analysiert. Dazu gehören die Anzahl von Bordellen, Stundenhotels, Scheidungsanwälten vor Ort genauso wie aktuelle Scheidungsraten und die Häufigkeit von Online-Suchen zum Thema “Fremdgehen” (Google-Trends). Ferner haben wir 1.000 Männer auf unserer Plattform zu ihrem persönlichen Fremdgehverhalten befragt und einen Promiskuitäts-Score berechnet.

Alle Daten wurden in einer Punkte-Skala von 0 bis 10 standardisiert. Die Stadt, welche im jeweiligen Einflussfaktor am stärksten abschnitt, erhielt den Punktwert 10.0. Die Stadt, welche im jeweiligen Einflussfaktor am schwächsten abschnitt, erhielt den Punktwert 0.0. Alle anderen Städte ordnen sich entsprechend ihres Ergebnisses dazwischen ein und erhalten eine Punktezahl zwischen 0.0 und 10.0.

Anschließend wurden alle Punkte aus sämtlichen Einflussfaktoren eines Untersuchungsfeldes addiert. Die Summe ergab das Untersuchungsfeld-Ergebnis. Zuletzt wurden alle drei Untersuchungsfeld-Ergebnisse addiert und dieses Endergebnis ebenfalls auf einer Punkteskala zwischen 0 und 100 standardisiert. Die Berechnung erfolgte unter Verwendung einer gewöhnlichen Normalisierungsformel.

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